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Warum Kampfkunst-„Akademie“ statt einfach „Dojo“ oder „Verein“ ?

Ein Kombi ist kein „besseres“ Auto als ein Sportwagen. Nur ein anderes....

Es geht nicht um „besser oder schlechter“ - sondern einen anderen Zweck. Eine Kampfkunst-„Akademie“ ist auch erst mal ein Dojo, (das in seiner Organisationsform auch von einem e.V. geleitet werden kann), in dem Budo gelehrt, gelernt, geübt und praktiziert wird.

Der Begriff „Akademie“ hebt lediglich hervor, dass hier Budo in Theorie und Praxis intensiver und ernsthaft erforscht wird und die Schüler ihre Kampfkunst eingehender (und systematisch) „studieren“, anstatt sie nur zu „betreiben“. Wenn wir von „Unterricht“ statt von „Training“ sprechen, klingt darin ein anderes Selbstverständnis vom Lernen und vom Weg des Budo an. Dies zeigt sich auch im Übungsbetrieb. Hobbymäßiges und freizeitorientiertes Karate (ebenso Sport- und Leistungs- bzw. Wettkampf-Karate) ist das Übliche und auch für diejenigen, die es so wollen, gut und keineswegs abzuqualifizieren, aber doch etwas ganz anderes als Karate-„Do“.

Zudem bietet unsere „Akademie“ inhaltlich und methodisch ein breiteres Feld, um tiefer in das Wesen des Budo einzusteigen, als dies normalerweise ein kommerzielles Dojo oder ein (einem Breitensport verschriebenem) Verband angeschlossener Verein leisten kann. Dafür können wir auf der anderen Seite den Wettkampf-Interessierten kein Zuhause bieten, die wiederum woanders mehr gefördert werden und dort auch besser aufgehoben sind.

Shoto-Kempo-Kai

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